Firmenwagen-Rechner

Mit dem Firmenwagen-Rechner berechnest du den geldwerten Vorteil nach der 1-Prozent-Regel – mit reduzierten Saetzen fuer Elektroautos und Plug-in-Hybride.

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Firmenwagen-Rechner (1-%-Regel)
Was kostet dich der Firmenwagen an Steuern?
Der geldwerte Vorteil aus 1% des Bruttolistenpreises plus 0,03% je Kilometer Arbeitsweg – reduziert für E-Autos und Hybride.
€
Inländischer Listenpreis bei Erstzulassung, inkl. Sonderausstattung und USt.
km einfach
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Grenzsteuersatz für die zusätzliche Steuer.

Mit dem Firmenwagen-Rechner ermittelst du den geldwerten Vorteil nach der 1-%-Regel – also den Betrag, den du für die private Nutzung deines Dienstwagens zusätzlich versteuern musst. Für Elektroautos und Hybride gelten deutlich niedrigere Sätze.

Was ist die 1-%-Regel?

Darfst du deinen Firmenwagen privat nutzen, ist das ein geldwerter Vorteil, der wie Lohn versteuert wird. Nach der 1-%-Regel setzt das Finanzamt dafür pauschal 1 Prozent des Bruttolistenpreises pro Monat an – unabhängig davon, wie viel du tatsächlich privat fährst.

So wird der geldwerte Vorteil berechnet

Maßgeblich ist der inländische Bruttolistenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung – inklusive Sonderausstattung und Umsatzsteuer, abgerundet auf volle 100 Euro. Ein Wagen mit 45.000 Euro Listenpreis ergibt also 450 Euro geldwerten Vorteil pro Monat allein für die Privatnutzung. Rabatte beim Kauf spielen keine Rolle.

Der Arbeitsweg zählt extra

Fährst du mit dem Firmenwagen auch zur Arbeit, kommen 0,03 Prozent des Bruttolistenpreises je Entfernungskilometer hinzu (einfache Strecke, pro Monat). Bei 20 Kilometern und 45.000 Euro sind das 270 Euro monatlich zusätzlich. Im Gegenzug kannst du die Entfernungspauschale als Werbungskosten in der Steuererklärung ansetzen.

E-Autos und Hybride: reduzierte Sätze

Der Gesetzgeber fördert Elektromobilität über die Dienstwagensteuer: Reine Elektroautos bis 70.000 Euro Bruttolistenpreis werden nur mit 0,25 Prozent angesetzt, darüber mit 0,5 Prozent. Förderfähige Plug-in-Hybride (ausreichende E-Reichweite bzw. niedriger CO₂-Ausstoß) werden mit 0,5 Prozent besteuert. Der Arbeitswegsatz sinkt entsprechend mit.

1-%-Regel oder Fahrtenbuch?

Statt der Pauschale kannst du ein Fahrtenbuch führen und nur den tatsächlichen privaten Anteil versteuern. Das lohnt sich, wenn du den Wagen überwiegend beruflich nutzt oder der Listenpreis hoch ist. Das Fahrtenbuch muss aber lückenlos und zeitnah geführt werden – sonst erkennt es das Finanzamt nicht an.

Was der Firmenwagen wirklich kostet

Der geldwerte Vorteil erhöht dein zu versteuerndes Einkommen und unterliegt neben der Lohnsteuer auch den Sozialabgaben. Netto kostet dich ein Firmenwagen also je nach Steuersatz einen Teil des geldwerten Vorteils – im Gegenzug sparst du dir Anschaffung, Versicherung, Wartung und oft auch den Sprit.

Firmenwagen oder mehr Gehalt?

Ob sich der Dienstwagen lohnt, hängt vom Vergleich ab: Was würde dich dasselbe Auto privat kosten (Kauf/Leasing, Versicherung, Wartung, Kraftstoff)? Liegen diese Kosten über der Steuer auf den geldwerten Vorteil, ist der Firmenwagen günstiger – besonders bei E-Autos mit dem 0,25-Prozent-Satz.

Tipp
Achte beim E-Auto auf die 70.000-Euro-Grenze: Schon eine teure Sonderausstattung kann den Bruttolistenpreis darüber heben und den Satz von 0,25 auf 0,5 Prozent verdoppeln. Ein Modell knapp unter der Grenze spart dir über die Jahre viele Hundert Euro Steuern.
Stand: 26.09.2026, um 21:41 Uhr
Autor: Daniel Herndler
Chef-Redakteur | Finanzen, Steuern, Wirtschaft, Arbeitnehmer
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Daniel Herndler
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