Gehaltserhöhung-Netto-Rechner

Mit dem Gehaltserhoehung-Netto-Rechner siehst du, wie viel von einer Bruttoerhoehung netto uebrig bleibt – nach Steuern und Sozialabgaben auf den Zuwachs.

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Gehaltserhöhung-Netto-Rechner
Was bleibt von der Gehaltserhöhung netto übrig?
Weil Steuern und Sozialabgaben auf den Zuwachs steigen, kommt oft nur die Hälfte deiner Bruttoerhöhung im Geldbeutel an.
€ / Monat
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Mit dem Gehaltserhöhung-Netto-Rechner siehst du, wie viel von einer Bruttoerhöhung wirklich auf deinem Konto ankommt. Weil Steuern und Sozialabgaben auf den Zuwachs steigen, bleibt oft nur rund die Hälfte netto übrig.

Warum bleibt so wenig übrig?

Der zusätzliche Bruttobetrag wird mit deinem persönlichen Grenzsteuersatz und Sozialabgaben belastet – also mit dem Satz, der für jeden weiteren verdienten Euro gilt. Dieser liegt deutlich über deinem Durchschnittssteuersatz, weshalb von der Erhöhung anteilig mehr abgeht als vom bisherigen Gehalt.

Der Grenzsteuersatz

Die Einkommensteuer steigt progressiv: Je mehr du verdienst, desto höher der Satz auf den letzten Euro. Bei mittleren Einkommen liegt der Grenzsteuersatz schnell bei 30 bis 40 Prozent. Zusammen mit den Sozialabgaben von rund 20 Prozent erklärt das, warum die Hälfte der Erhöhung verschwindet.

Sozialabgaben auf die Erhöhung

Auf den Zuwachs fallen Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung an – insgesamt rund 20 Prozent Arbeitnehmeranteil. Wichtig: Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen entfallen sie, sodass von einer Erhöhung bei sehr hohen Gehältern netto wieder mehr übrig bleibt.

Die Steuerklasse spielt mit

In den Steuerklassen 3 bleibt von der Erhöhung mehr netto als in Klasse 1 oder 5, weil die Lohnsteuer niedriger ausfällt. Der endgültige Steuerbetrag richtet sich aber nach der Jahressteuererklärung – die Steuerklasse verschiebt vor allem, wann du wie viel zahlst.

Steuerfreie Alternativen

Statt einer Bruttoerhöhung können steuerfreie Extras unterm Strich mehr bringen: Sachbezüge bis 50 Euro im Monat, ein Jobticket, Zuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge, Kindergartenzuschuss oder die Inflationsausgleichsprämie. Da hier keine oder kaum Abgaben anfallen, kommt fast der volle Betrag an.

Kalte Progression

Steigt dein Gehalt nur zum Inflationsausgleich, kann dich die kalte Progression treffen: Du rutschst in einen höheren Steuersatz, obwohl deine Kaufkraft gleich bleibt. Der Gesetzgeber gleicht das teilweise aus, indem er die Tarifeckwerte jährlich anhebt.

Netto statt brutto verhandeln

Bei Gehaltsverhandlungen lohnt es sich, in Netto zu denken: Frage dich, wie viel mehr du am Monatsende tatsächlich brauchst, und rechne die nötige Bruttoerhöhung zurück. Oft ist eine Kombination aus moderater Erhöhung und steuerfreien Leistungen die effizienteste Lösung.

Tipp
Rechne mit dem Brutto-Netto-Rechner dein genaues Nettogehalt aus und prüfe mit dem Firmenwagen-Rechner oder über steuerfreie Sachbezüge, ob eine Alternative zur Bruttoerhöhung für dich mehr herausholt.
Stand: 26.09.2026, um 22:40 Uhr
Autor: Daniel Herndler
Chef-Redakteur | Finanzen, Steuern, Wirtschaft, Arbeitnehmer
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Daniel Herndler
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