Steuerreform 2027: Das ändert sich
Für das Jahr 2027 sind zahlreiche steuerliche Änderungen geplant. Sie sollen die kalte Progression ausgleichen, Familien entlasten und das Arbeiten im Alter attraktiver machen. Dieser Überblick fasst die wichtigsten Punkte zusammen – auf Basis der bislang bekannten Regierungsentwürfe.
Höherer Grundfreibetrag und Tarifverschiebung
Der Grundfreibetrag steigt 2027 voraussichtlich auf 12.564 Euro (2026: 12.348 Euro). Zugleich werden die übrigen Tarifeckwerte nach rechts verschoben, damit Lohnerhöhungen nicht allein durch die Inflation zu einer höheren Steuerlast führen. Wie sich das auf dein Netto auswirkt, zeigt der Brutto-Netto-Rechner und der Einkommensteuer-Rechner.
Mehr Kindergeld und höherer Kinderfreibetrag
Das Kindergeld steigt 2027 auf voraussichtlich 267 Euro je Kind und Monat. Auch der Kinderfreibetrag wächst weiter mit. Das Finanzamt prüft wie bisher automatisch, ob Kindergeld oder Kinderfreibetrag für die Familie günstiger ist.
Aktivrente: 2.000 Euro steuerfrei
Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat und weiterarbeitet, soll künftig bis zu 2.000 Euro im Monat steuerfrei hinzuverdienen können. Was das konkret bringt, berechnet der Aktivrente-Rechner.
Mütterrente III
Ab 2027 werden auch vor 1992 geborene Kinder mit vollen drei Jahren Kindererziehungszeit anerkannt – ein halber Entgeltpunkt mehr je Kind. Dein persönliches Plus zeigt der Mütterrente-Rechner.
Frühstart-Rente für Kinder
Mit der geplanten Frühstart- Rente soll der Staat für Kinder monatlich in ein kapitalgedecktes Depot einzahlen. Wie stark ein solches Depot wachsen kann, rechnet der Frühstart-Rente-Rechner aus.
Solidaritätszuschlag bleibt für die meisten abgeschafft
Am hohen Freibetrag beim Solidaritätszuschlag ändert sich 2027 nichts Grundsätzliches – rund 90 % der Steuerzahler zahlen weiterhin keinen Soli. Ob du betroffen bist, prüft der Soli-Rechner.
