Forward-Darlehen-Rechner
Mit dem Forward-Darlehen-Rechner berechnest du Forward-Aufschlag, gesicherten Zinssatz und ab welchem Marktzins sich die Zinssicherung der Anschlussfinanzierung lohnt.
Berechne Forward-Aufschlag, Forward-Zinssatz und ab welchem Marktzins sich das Forward-Darlehen lohnt.
Mit dem Forward-Darlehen-Rechner siehst du, was die Zinssicherung für deine Anschlussfinanzierung kostet: den Forward-Aufschlag, den gesicherten Zinssatz und ab welchem Marktzins sich der Abschluss lohnt.
Was ist ein Forward-Darlehen?
Mit einem Forward-Darlehen sicherst du dir schon heute den Zinssatz für eine Anschlussfinanzierung, die erst in einigen Jahren beginnt – üblich sind bis zu 60 Monate im Voraus. Du schützt dich damit gegen steigende Zinsen, zahlst dafür aber einen Aufschlag auf den aktuellen Sollzins.
Wie funktioniert die Zinssicherung?
Die Bank legt den heutigen Zins für deine Restschuld fest und erhöht ihn um den Forward-Aufschlag. Während der Vorlaufzeit zahlst du noch nichts; erst wenn die alte Zinsbindung endet, löst das Forward-Darlehen sie ab und du beginnst mit den Raten zum vereinbarten Zins.
Der Forward-Aufschlag
Der Aufschlag beträgt je nach Bank und Marktlage meist 0,01 bis 0,03 Prozentpunkte pro Vorlaufmonat. Bei 24 Monaten Vorlauf und 0,02 Prozent sind das 0,48 Prozentpunkte zusätzlich. Je länger die Vorlaufzeit, desto teurer die Sicherung – und desto größer das Risiko, dass die Zinsen doch nicht steigen.
Wann sich ein Forward-Darlehen lohnt
Der Break-even ist der Forward-Zinssatz selbst: Liegt der Marktzins zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung darüber, hast du gespart. Fällt er darunter, hättest du ohne Forward günstiger abgeschlossen. Ein Forward-Darlehen ist also eine Wette auf steigende Zinsen – wer Planungssicherheit über alles stellt, zahlt den Aufschlag als Versicherungsprämie.
Wie früh sollte man abschließen?
Sinnvoll ist der Abschluss meist 12 bis 36 Monate vor Ende der Zinsbindung. Zu früh wird die Sicherung durch den Aufschlag teuer, zu spät verpasst du eventuell günstige Konditionen. Beobachte die Zinsentwicklung und hole mehrere Angebote ein – die Aufschläge unterscheiden sich deutlich.
Echtes und unechtes Forward-Darlehen
Beim echten Forward-Darlehen beginnt die Zinsbindung erst nach der Vorlaufzeit; beim unechten läuft sie bereits ab Abschluss, was die Vorlaufzeit rechnerisch verkürzt. Achte auf diesen Unterschied, wenn du Angebote vergleichst – er beeinflusst den Aufschlag.
Abnahmepflicht und Risiko
Ein Forward-Darlehen ist verbindlich: Du musst es abnehmen, auch wenn die Zinsen gefallen sind. Trittst du zurück, verlangt die Bank eine Nichtabnahmeentschädigung. Überlege dir den Abschluss daher gut – er lohnt sich vor allem, wenn du steigende Zinsen erwartest und Sicherheit brauchst.
