Baufinanzierungsrechner

Mit dem Baufinanzierungsrechner ermittelst du aus Monatsrate, Zins, Tilgung und Eigenkapital das maximale Darlehen und den maximalen Kaufpreis fuer deine Immobilie.

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Baufinanzierungsrechner
Wie viel Haus kannst du dir leisten?
Aus leistbarer Monatsrate, Zins, Tilgung und Eigenkapital ergibt sich das maximale Darlehen und der maximale Kaufpreis.
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Was du monatlich für Zins und Tilgung aufbringen kannst.
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Erspartes, das du einbringst.
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Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, ggf. Makler (Standard ca. 10%).

Mit dem Baufinanzierungsrechner findest du heraus, wie viel Immobilie du dir leisten kannst. Aus deiner leistbaren Monatsrate, dem Zins, der Tilgung und deinem Eigenkapital ergibt sich das maximale Darlehen und der maximale Kaufpreis.

Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Ausgangspunkt ist die Monatsrate, die du dauerhaft tragen kannst. Aus ihr, dem Sollzins und der Anfangstilgung ergibt sich das maximale Darlehen. Rechnerisch gilt: Rate = Darlehen × (Sollzins + Tilgung) / 12. Zusammen mit dem Eigenkapital und abzüglich der Kaufnebenkosten ergibt sich der Kaufpreis, den du dir leisten kannst.

Die richtige Monatsrate

Als Faustregel sollte die Rate nicht mehr als rund 35 Prozent des Nettohaushaltseinkommens betragen. Wichtig ist ein Puffer für laufende Kosten, Instandhaltung und einen möglichen Zinsanstieg nach der Zinsbindung. Wer die Rate zu hoch ansetzt, gerät bei unerwarteten Ausgaben schnell in Bedrängnis.

Wie viel Eigenkapital brauche ich?

Empfohlen wird, mindestens die Kaufnebenkosten und idealerweise 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises aus Eigenkapital zu bezahlen. Je mehr Eigenkapital, desto niedriger die Beleihung – und desto günstiger der Zins, den die Bank anbietet. Eine Vollfinanzierung ist teurer und nur bei sehr guter Bonität möglich.

Kaufnebenkosten einplanen

Zum Kaufpreis kommen Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 Prozent je nach Bundesland), Notar und Grundbuch (zusammen ca. 1,5 Prozent) sowie ggf. die Maklerprovision. Insgesamt sind das je nach Region rund 9 bis 12 Prozent, die Banken in der Regel nicht mitfinanzieren.

Die passende Anfangstilgung

Eine höhere Anfangstilgung verkürzt die Laufzeit und senkt die Zinskosten, erhöht aber die Monatsrate. In Niedrigzinsphasen werden mindestens 2 bis 3 Prozent empfohlen, damit das Darlehen bis zum Ruhestand abbezahlt ist. Sondertilgungsrechte geben zusätzliche Flexibilität.

Zinsbindung und Anschlussrisiko

Die Zinsbindung legt den Sollzins für eine feste Zeit (oft 10 bis 15 Jahre) fest. Danach bleibt meist eine Restschuld, die zu dann gültigen Konditionen anschlussfinanziert wird. Kalkuliere sicherheitshalber, ob du die Rate auch bei einem höheren Anschlusszins noch stemmen könntest.

Den Kaufpreis realistisch einordnen

Der errechnete maximale Kaufpreis ist eine Obergrenze – nicht zwingend das Ziel. Wer bewusst unter dem Maximum bleibt, gewinnt Sicherheit und finanziellen Spielraum. Vergleiche mehrere Bankangebote: Schon kleine Zinsunterschiede machen über die Laufzeit Zehntausende Euro aus.

Tipp
Rechne mit dem Tilgungsrechner die konkrete Laufzeit und Restschuld deines Wunschdarlehens durch und prüfe mit dem Grunderwerbsteuer-Rechner die genauen Kaufnebenkosten für dein Bundesland – so wird aus der groben Obergrenze eine belastbare Kalkulation.
Stand: 26.09.2026, um 20:51 Uhr
Autor: Daniel Herndler
Chef-Redakteur | Finanzen, Steuern, Wirtschaft, Arbeitnehmer
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