Überstunden-Rechner
Mit dem Ueberstunden-Rechner berechnest du Stundenlohn, Ueberstundenverguetung inkl. Zuschlag und den Nettozuwachs nach Steuern.
Berechne den Stundenlohn, die Vergütung mit Zuschlag und was davon netto übrig bleibt.
Übersicht
Mit dem Überstunden-Rechner ermittelst du deinen Stundenlohn, die Vergütung deiner Überstunden inklusive Zuschlag und wie viel davon nach Steuern und Sozialabgaben netto übrig bleibt.
Wie wird der Stundenlohn berechnet?
Aus dem Monatsbrutto und der vertraglichen Wochenarbeitszeit ergibt sich der Stundenlohn. Da ein Monat im Schnitt 4,33 Wochen hat, gilt: Monatsstunden = Wochenstunden × 13/3. Das Monatsbrutto geteilt durch diese Monatsstunden ergibt den Stundenlohn, der der Überstundenvergütung zugrunde liegt.
Gibt es einen gesetzlichen Zuschlag?
Einen allgemeinen gesetzlichen Anspruch auf einen Überstundenzuschlag gibt es nicht. Ob und in welcher Höhe ein Zuschlag (häufig 25 Prozent) gezahlt wird, regeln der Arbeits- oder Tarifvertrag. Ohne Regelung wird die Überstunde mit dem normalen Stundenlohn vergütet.
Auszahlen oder abfeiern?
Überstunden können ausgezahlt oder durch Freizeit ausgeglichen werden. Beim Abfeiern entfällt die Steuer- und Abgabenlast der Auszahlung – oft die attraktivere Variante, wenn der Stundenlohn hoch besteuert wird. Was gilt, steht im Arbeitsvertrag.
Steuern und Abgaben auf Überstunden
Vergütete Überstunden sind voll steuer- und sozialabgabenpflichtig. Da sie das Monatsbrutto erhöhen, greift die Steuerprogression: Netto bleibt oft deutlich weniger als der Bruttobetrag – der Rechner zeigt dir den konkreten Nettozuwachs.
Steuerfreie Zuschläge (SFN)
Anders als die reine Überstundenvergütung sind bestimmte Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit im gesetzlichen Rahmen steuerfrei – etwa 25 Prozent für Nachtarbeit oder 50 Prozent an Sonntagen. Diese SFN-Zuschläge sind vom Überstundenzuschlag zu unterscheiden.
Was gilt bei Teilzeit und Minijob?
Auch in Teilzeit werden Mehrstunden vergütet. Im Minijob ist besondere Vorsicht geboten: Überschreiten die Mehrstunden dauerhaft die Verdienstgrenze, kann die Beschäftigung sozialversicherungspflichtig werden. Ein Blick auf die Jahresgrenze lohnt sich.
Überstunden richtig dokumentieren
Halte deine Überstunden schriftlich fest – Datum, Dauer und Anordnung. Ohne Nachweis ist eine spätere Auszahlung schwer durchzusetzen. Seit der Rechtsprechung zur Arbeitszeiterfassung sind Arbeitgeber ohnehin zunehmend zur systematischen Erfassung verpflichtet.
