Rentenlücken-Rechner
Mit dem Rentenluecken-Rechner ermittelst du deine Versorgungsluecke sowie das noetige Kapital und die Sparrate – in heutiger Kaufkraft mit realem Zins.
Vergleiche deine Wunsch-Rente mit der gesetzlichen Rente und sieh, wie viel Kapital und welche Sparrate du zum Schließen der Lücke brauchst.
Mit dem Rentenlücken-Rechner findest du heraus, wie viel dir im Ruhestand zu deiner Wunsch- Rente fehlt – und welche Sparrate du brauchst, um die Lücke rechtzeitig zu schließen. Alle Beträge in heutiger Kaufkraft.
Was ist die Rentenlücke?
Die Rentenlücke (oder Versorgungslücke) ist die Differenz zwischen dem Einkommen, das du im Ruhestand möchtest, und der voraussichtlichen gesetzlichen Rente. Wer im Alter seinen Lebensstandard halten will, muss diese Lücke aus privater oder betrieblicher Vorsorge füllen.
Warum die gesetzliche Rente nicht reicht
Das Rentenniveau liegt bei rund 48 Prozent des Durchschnittslohns – und ist bis 2031 auf diesem Wert gesichert, danach droht ein weiterer Rückgang. Zudem ist die Rente steuerpflichtig, und Kranken- sowie Pflegeversicherungsbeiträge werden abgezogen. Netto bleibt oft deutlich weniger, als viele erwarten.
Wie viel brauche ich im Ruhestand?
Als Faustregel gelten 70 bis 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens, weil einige Kosten wegfallen (Sparraten, Berufskosten, oft die abbezahlte Immobilie), andere aber steigen (Gesundheit, Pflege, Freizeit). Wie hoch dein Bedarf wirklich ist, hängt von deinem Lebensstil und deinen Plänen ab.
So schließt du die Lücke
Der Rechner ermittelt zuerst das Kapital, das du bei Rentenbeginn brauchst, um die monatliche Lücke über deine Rentenbezugsdauer zu decken. Daraus ergibt sich die monatliche Sparrate, die du bis dahin zurücklegen musst. Dank Zinseszins ist die Rate umso kleiner, je früher du beginnst.
Inflation nicht vergessen
Über 25 oder 30 Jahre frisst die Inflation einen großen Teil der Kaufkraft: Bei 2 Prozent halbiert sich der reale Wert des Geldes etwa alle 35 Jahre. Der Rechner arbeitet deshalb mit dem realen Zins (Rendite minus Inflation) – und die Sparrate solltest du jährlich mit der Inflation erhöhen.
Welche Vorsorge passt?
Zum Schließen der Lücke bieten sich betriebliche Altersvorsorge, geförderte Verträge (Riester, Rürup) und der Vermögensaufbau mit ETFs oder Fonds an. Wichtig ist eine breite Streuung, niedrige Kosten und ein langer Anlagehorizont. Welche Mischung passt, hängt von Steuersatz, Risikoneigung und Lebenssituation ab.
Je früher, desto günstiger
Wer mit 30 statt mit 45 beginnt, muss für dasselbe Ziel nur einen Bruchteil sparen – weil das Geld länger arbeitet. Schon kleine Beträge summieren sich über Jahrzehnte zu einem großen Vermögen. Der wichtigste Schritt ist, überhaupt anzufangen.
