Festgeld-Rechner

Mit dem Festgeld-Rechner berechnest du Zinsertrag und Endkapital deiner Festgeldanlage – mit Zinseszins oder Auszahlung, inkl. Abgeltungsteuer.

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Festgeld-Rechner
Was bringt dein Festgeld?
Berechne Zinsertrag und Endkapital – wahlweise mit jährlichem Zinseszins oder jährlicher Auszahlung, inklusive Abgeltungsteuer.
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1.000 € (ledig), 2.000 € (zusammen).

Übersicht

Berechne Zinsertrag und Endkapital deines Festgelds – mit Zinseszins oder jährlicher Auszahlung, inklusive Abgeltungsteuer und Sparerpauschbetrag.

Mit dem Festgeld-Rechner ermittelst du in Sekunden, wie viel Zinsertrag und Endkapital deine Festgeldanlage bringt – wahlweise mit jährlichem Zinseszins oder jährlicher Auszahlung und inklusive Abgeltungsteuer.

Was ist Festgeld?

Festgeld (auch Termingeld) ist eine Geldanlage, bei der du einen Betrag für eine feste Laufzeit zu einem festen Zinssatz anlegst. Während der Laufzeit kommst du nicht an das Geld, dafür ist die Verzinsung garantiert und höher als beim jederzeit verfügbaren Tagesgeld.

So berechnest du den Zinsertrag

Der Ertrag hängt von Anlagebetrag, Zinssatz und Laufzeit ab. Werden die Zinsen jährlich wieder angelegt, greift der Zinseszinseffekt: Du bekommst Zinsen auf die Zinsen. Bei jährlicher Auszahlung bleibt es bei der einfachen Verzinsung – das Endkapital fällt dann niedriger aus.

Der Zinseszinseffekt

Je länger die Laufzeit, desto stärker wirkt der Zinseszins. Aus 10.000 Euro werden bei 3 Prozent nach drei Jahren mit Zinseszins rund 10.927 Euro – einige Euro mehr als bei jährlicher Auszahlung. Über viele Jahre summiert sich dieser Unterschied deutlich.

Steuern: Abgeltungsteuer und Freibetrag

Zinserträge unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zzgl. Solidaritätszuschlag (zusammen 26,375 Prozent), ggf. zzgl. Kirchensteuer. Bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro (Ledige) bzw. 2.000 Euro (gemeinsam Veranlagte) bleiben Kapitalerträge steuerfrei – wenn du einen Freistellungsauftrag erteilst.

Festgeld und die Einlagensicherung

Festgeld gilt als sichere Anlage: Innerhalb der EU sind Einlagen bis 100.000 Euro pro Bank und Kunde gesetzlich geschützt. Wer mehr anlegt, sollte die Summe auf mehrere Banken verteilen oder auf zusätzliche Sicherungssysteme achten.

Festgeld oder Tagesgeld?

Beim Tagesgeld ist dein Geld jederzeit verfügbar, der Zins aber variabel. Festgeld bietet einen garantierten Zins, bindet das Kapital aber für die Laufzeit. Eine bewährte Strategie ist die Zinstreppe: Man verteilt das Geld auf mehrere Laufzeiten und bleibt so flexibel.

Worauf du beim Abschluss achten solltest

Vergleiche nicht nur den Zinssatz, sondern auch die Zinsgutschrift (jährlich oder am Ende), die Mindest- und Höchstanlage sowie die Regelung nach Laufzeitende: Manche Banken verlängern automatisch (Prolongation), wenn du nicht rechtzeitig kündigst.

Tipp
Baue dir eine Zinstreppe aus Festgeldern mit unterschiedlichen Laufzeiten und halte einen Teil als Tagesgeld flexibel. Wie stark die Inflation deine realen Zinsen aufzehrt, zeigt der Inflationsrechner; für regelmäßiges Sparen eignet sich der Sparplan-Rechner.
Stand: 27.09.2026, um 09:11 Uhr
Autor: Daniel Herndler
Chef-Redakteur | Finanzen, Steuern, Wirtschaft, Arbeitnehmer
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Daniel Herndler
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