Entnahmeplan-Rechner

Mit dem Entnahmeplan-Rechner berechnest du, wie lange ein Startkapital bei monatlicher Entnahme und Rendite reicht – samt nachhaltiger Entnahmehoehe.

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Entnahmeplan-Rechner
Wie lange reicht dein Kapital?
Berechne, wie lange ein Startkapital bei regelmäßiger Entnahme und einer erwarteten Rendite trägt – etwa als privater Auszahlplan im Ruhestand.
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% / Jahr
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Erhöhung der Entnahme pro Jahr (z. B. Inflationsausgleich).

Mit dem Entnahmeplan-Rechner findest du heraus, wie lange ein angespartes Kapital reicht, wenn du monatlich einen festen Betrag entnimmst und der Rest weiter Rendite erwirtschaftet – die zentrale Frage für den Ruhestand.

Was ist ein Entnahmeplan?

Ein Entnahmeplan (oder Auszahlplan) kehrt den Sparplan um: Statt einzuzahlen, entnimmst du regelmäßig Geld aus deinem Vermögen. Das verbleibende Kapital bleibt investiert und wirft weiter Erträge ab. So kannst du dir aus einem Depot eine private Zusatzrente auszahlen.

Wie lange reicht das Kapital?

Das hängt von drei Größen ab: dem Startkapital, der Höhe der Entnahme und der Rendite. Je höher die Rendite, desto länger trägt das Kapital – weil die Erträge einen Teil der Entnahme ersetzen. Der Rechner simuliert Monat für Monat, bis das Vermögen aufgebraucht ist.

Die nachhaltige Entnahme

Entnimmst du nur so viel, wie die Rendite abwirft, bleibt dein Kapital dauerhaft erhalten – du lebst allein von den Erträgen. Diese nachhaltige Entnahme entspricht ungefähr Kapital mal Rendite. Als Faustregel für einen 30-jährigen Ruhestand gilt die bekannte 4-Prozent-Regel: Wer jährlich rund 4 Prozent des Startkapitals entnimmt, kommt meist damit aus.

Inflation nicht vergessen

Eine feste Entnahme verliert über die Jahre an Kaufkraft. Wer den Lebensstandard halten will, muss die Entnahme jährlich mit der Inflation erhöhen – das verkürzt die Reichweite deutlich. Gib im Rechner eine jährliche Steigerung an, um diesen Effekt zu sehen.

Das Sequenzrisiko

Gefährlich sind schwache Börsenjahre zu Beginn der Entnahmephase: Wenn du entnimmst, während die Kurse tief stehen, verkaufst du mehr Anteile und das Kapital erholt sich schwerer. Dieses Sequenzrisiko lässt sich mit einem Cash-Puffer für zwei bis drei Jahre und einer flexiblen Entnahme abfedern.

Entnahmeplan oder Sofortrente?

Der Entnahmeplan bleibt flexibel und vererbbar, trägt aber das Kapitalmarktrisiko selbst. Eine Sofort Rente von der Versicherung zahlt dafür lebenslang – auch wenn du sehr alt wirst –, ist aber unflexibel und das Kapital ist weg. Viele kombinieren beides: Grundbedarf über die Rente, Extras über den Entnahmeplan.

Steuern auf die Entnahme

Bei einem Wertpapierdepot fällt auf die im entnommenen Betrag enthaltenen Kursgewinne Abgeltungssteuer an (25 Prozent plus Soli, ggf. Kirchensteuer). Der jährliche Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro bleibt steuerfrei. In der Modellrechnung sind Steuern nicht abgezogen – plane sie zusätzlich ein.

Tipp
Kombiniere den Entnahmeplan mit dem Rentenlücken-Rechner: Dort siehst du, wie viel Kapital du bis zur Rente aufbauen musst – und hier, wie lange es dich danach trägt. Mit dem Zinseszins-Rechner planst du die Ansparphase.
Stand: 26.09.2026, um 21:50 Uhr
Autor: Daniel Herndler
Chef-Redakteur | Finanzen, Steuern, Wirtschaft, Arbeitnehmer
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Daniel Herndler
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