Dispozinsen-Rechner

Mit dem Dispozinsen-Rechner berechnest du die Kosten deiner Kontoueberziehung und die moegliche Ersparnis durch Umschuldung in einen Ratenkredit.

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Dispozinsen-Rechner
Was kostet dich der Dispokredit?
Berechne die Zinskosten deiner Kontoüberziehung – und wie viel eine Umschuldung in einen Ratenkredit sparen würde.
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Zum Umschulden des Dispos.

Übersicht

Berechne die Zinskosten deines Dispokredits und wie viel eine Umschuldung in einen Ratenkredit spart.

Mit dem Dispozinsen-Rechner ermittelst du, was dich die Kontoüberziehung tatsächlich kostet – und wie viel du mit einer Umschuldung in einen günstigen Ratenkredit sparen könntest.

Was ist der Dispositionskredit?

Der Dispokredit ist ein von der Bank eingeräumter Kreditrahmen auf dem Girokonto, meist in Höhe von zwei bis drei Nettogehältern. Du kannst dein Konto flexibel überziehen, ohne einen Antrag zu stellen. Diese Bequemlichkeit hat aber ihren Preis: sehr hohe Zinsen.

Warum ist der Dispo so teuer?

Mit Zinssätzen von häufig 10 bis 14 Prozent pro Jahr ist der Dispo die teuerste gängige Kreditform. Bei 2.000 Euro Dauerosüberziehung und 11,5 Prozent zahlst du rund 230 Euro Zinsen im Jahr – für Geld, das du eigentlich nur kurz überbrücken wolltest.

Überziehungszinsen als Kostenfalle

Wer den eingeräumten Dispo-Rahmen noch weiter überzieht (geduldete Überziehung), zahlt zusätzlich Überziehungszinsen, die noch höher liegen. Solche kurzfristigen Spitzen sollten unbedingt vermieden werden.

Umschuldung in einen Ratenkredit

Wird der Dispo dauerhaft genutzt, lohnt fast immer die Umschuldung: Ein Ratenkredit kostet oft nur die Hälfte an Zinsen und wird in festen Raten zurückgezahlt. Der Rechner zeigt dir die konkrete Ersparnis, wenn du einen Ratenkredit-Zins eingibst.

So senkst du deine Dispokosten

Prüfe zuerst, ob deine Bank einen günstigeren Dispozins bietet oder ob ein Kontowechsel hilft. Baue den Dispo gezielt ab, etwa mit einer Sonderzahlung, und nutze ihn nur für echte kurzfristige Engpässe – nicht als Dauerfinanzierung.

Dispo clever nutzen

Als kurzfristige Überbrückung von wenigen Tagen ist der Dispo praktisch und unkompliziert. Problematisch wird er erst, wenn das Konto dauerhaft im Minus steht. Ein Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto beugt der Dispofalle am besten vor.

Tipp
Steht dein Konto dauerhaft im Minus, hole Angebote für einen Ratenkredit ein und rechne die Ersparnis mit diesem Rechner aus. Wie sich die monatliche Rate eines Ratenkredits zusammensetzt, zeigt der Kreditbereich; einen Puffer baust du dir am besten als Tagesgeld auf.
Stand: 27.09.2026, um 09:17 Uhr
Autor: Daniel Herndler
Chef-Redakteur | Finanzen, Steuern, Wirtschaft, Arbeitnehmer
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