Wohngebäudeversicherung richtig abschließen


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von Eugen Zentner

Eintrag vom: 29.09.2011

Im Rahmen der Gebäudeversicherung gibt es die Möglichkeit, je nach Bedarf die Versicherung zu einem jeweils unterschiedlichen Wert abzuschließen. Hier unterscheidet man wie folgt:

Dynamischer und gleitender Neuwert:

Diese Versicherungsmöglichkeit wird als die beste angesehen, weil der Versicherer die Wiederherstellung des Gebäudes in voller Höhe bezahlt. Das gilt auch wenn sich die Preise für Baumaßnahmen in der Zwischenzeit erhöht haben sollten.

Neuwert:

Bei dieser Variante erfolgt die Orientierung an Preisen, die zum Zeitpunkt des Hausbaus galten. Zu diesem Wert erfolgt schließlich auch die Wiederherstellung. Sollten die Baupreise in der Zwischenzeit gestiegen sein, muss der Rest vom Versicherungsnehmer abgedeckt werden. Deshalb besteht das Risiko einer Unterversicherung. Vermieden werden kann das durch Eigeninitiative des Versicherten selbst. Am besten ist es, die Baupreise in ihrer Entwicklung zu beobachten und die Versicherungssumme gegebenenfalls anzupassen.

Zeitwert:

Damit wird vom Neuwert des Gebäudes die zwischenzeitliche Wertminderung abgezogen. Problematisch ist dies bei älteren Gebäuden, deren Wert mit jedem Jahr sinkt. Es besteht somit das Risiko, dass nach einigen Jahrzehnten nur ein kleiner Bruchteil der Summe ersetzt wird, die für den Hausbau aufgewendet wurde. Obwohl die Beiträge in diesem Fall niedrig ausfallen, kann der Versicherte bei einer Versicherung zu diesem Wert viel verlieren.

 

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