Roubini: Es gibt nur eine Möglichkeit für Italien!
Eintrag vom: 09.11.2011
Der Wirtschaftsprofessor Nouriel Robinie liebt Twitter. Gestern zwitscherte er, dass die Wall Street-Riesen Goldman Sachs, Morgan Stanley, Jefferies und Barclays die nächsten Problembanken seien. Heute Nachmittag twitterte er neue unheilbringende Nachrichten! Es gäbe nur eine Möglichkeit für Italien: Ein Schuldenschnitt.
Durch eine Umschuldung verlieren die Gläubiger große Mengen an Geld! Bei Griechenland spricht man bei einem möglichen Schuldenschnitt von bis zu 50%. In Italien würden sicher auch einige Prozente zusammen kommen.
Seiner Meinung nach ist Italien zu groß, um es fallen zu lassen. Jedoch im gleichen Atemzug, ist es zu groß, um es zu retten á la Griechenland. Eine Umschuldung ist für alle Beteiligten die schlechteste Lösung, Deutsche Bank-Chef Ackermann, bezeichnet mögliche Umschuldungen gar als „Büchsen der Pandora“. Aber laut dem New Yorker Professor unvermeidbar über kurz oder lang. Roubini begründet es damit, dass der EFSF oder ein, diesen Fond umgehendes spezielles Investitionsprogramm zwei „Truthähne seien, die nicht fliegen“. Somit also nicht wirksam genug wären. Die letzte denkbare Möglichkeit EZB wird durch die EU-Verträge daran gehindert die Retterin in letzter Not zu sein.
Somit bleibt nur eine geordnete Umschuldung als Lösung übrig!



