Warren Buffett verspekuliert sich mit Derivaten, kompensiert die Verluste aber schnell
Eintrag vom: 06.11.2011
Trotz Derivateflaute 2,3 Mrd. Dollar Netto-Gewinn
Unter Spekulanten gilt der amerikanische Investor Warren Buffet als Guru, der oft den richtigen Riecher hat. Das hat er jüngst ein ums andere Mal unter Beweis gestellt. Allerdings machte seine Investmentfirma Berkshire Hathway - bedingt durch die europäische Schuldenkrise - allein in den letzten drei Monaten einen Verlust von mehr als zwei Milliarden Dollar. Grund für die Verluste ist der Handel mit Derivaten, in dem sich Buffett verspekuliert hat. Dennoch ist das dritte Quartal für Buffet erfolgreich ausgegangen. Der Netto-Gewinn beläuft sich auf insgesamt 2,3 Milliarden Dollar. Anders als im Derivategeschäft hat Buffett in anderen Bereichen sein Geld gewinnbringend eingesetzt und konnte somit seine Verluste kompensieren.
Glückliche Investitionen in der Rückversicherungsbranche
Dass Buffetts Berkshire Hathway das Quartal dennoch mit einem Gewinn beenden konnte, liegt unter anderem an der Investition in den Chemie-Produzenten Lubrizol. Ende September entschied sich der US-Investor dazu, sich an dem Chemie-Konzern zu beteiligen, was sich später als eine profitable Investition erweisen sollte. Gleiches gilt für die Bank of Amerika, in die Buffett im selben Zeitraum 5 Milliarden Dollar investierte. Ein noch viel besseres Geschäft gelang ihm mit der Investition in der Rückversicherungsbranche. Das I-Tüpfelchen setzte Buffett schließlich mit seiner zweitgrößten Investition in die Burlington Northern Railroad. Der dadurch um zehn Prozent erhöhte Gewinn zeigt wieder einmal, warum der Investment-Guru in der Börsenwelt einen solch guten Ruf genießt. Erneut hat er sein Können als Investor unter Beweis gestellt und gezeigt, dass er Verluste gut wegstecken kann.
Quelle: http://www.berkshirehathaway.com/news/NOV0411.pdf



