Ryanair's neueste Masche um Geld zu verdienen: Erotikfilme im Flugzeug


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von Andre Westkamp

Eintrag vom: 10.11.2011

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ist immer für revolutionäre Ideen gut, wenn es darum geht, zusätzliche Einnahmen der Fluggäste zu generieren. Wurde in den letzten Jahren darüber nachgedacht, Stehplätze in den letzten Reihen zu installieren, übergewichtigen Gästen Sonderaufschläge zu berechnen, ein Entgelt für die Toilettennutzung zu erheben oder schlicht eine Gebühr für die Zahlung mit Kreditkarten zu verlangen, so hat Michael O`Leary, Chef der Airline, nun eine neue bahnbrechende Idee: Pornofilme als Flugunterhaltung.

Wie die britische Zeitung „The Sun“ berichtet, muss die neueste Ausgabe des „Flugbegleiterinnen-Kalenders“ der Fluglinie O`Leary massiv inspiriert haben. Eine kostenpflichtige Pornofilm-Auswahl soll den Passagieren angeboten werden. Gleichwohl ist ihm der Jugendschutz wichtig. Die „Videos-on-demand“ könnten lediglich gegen eine Gebühr als App für Smartphones oder Tablet-PC abrufbar sein. Eine direkte Veröffentlichung im Flugzeug würde nicht stattfinden.

Bisher ist dies allerdings erst eine Idee. Wie ein Sprecher der Billigfluggesellschaft gegenüber „The Sun“ äußerte, stehe der Umsetzung dieser neuen Geldquelle noch eine technische Hürde gegenüber. Ein solches Angebot erfordere vor allem eine leistungsfähige Breitbandverbindung im Flugzeug. Zudem sei noch zu prüfen, ob überhaupt ein Markt für ein solches Angebot besteht, bevor man in eine notwendige Technologie investieren würde.

Nichtsdestotrotz gehört Ryanair, das in diesem Jahr einen Anstieg der Passagierzahlen auf über sieben Millionen verzeichnen konnte, zu den Vorreitern, wenn es darum geht, Zusatzeinnahmen zu den an sich günstigen Flugpreisen zu erhalten. Sollte sich diese Idee nicht umsetzen lassen, wird O`Leary sicherlich schon bald wieder neue Ufer ansteuern, dafür ist er bekannt.

 

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