Geht Groupon das Bargeld aus?


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von Fabian Biastoch

Eintrag vom: 11.11.2011

Der Rabattjäger von heute findet im Internet viele verlockende Angebote. Auch Groupon ist eines dieser Angebote. Gerade erst an die Börse gegangen und schon soll das Geld knapp sein.

Die US-amerikanische Firma muss vor allem zwei Kategorien von Personen zufrieden stellen: einmal die Konsumenten und Couponkäufer und natürlich die Händler und Vertreter, die neue Kunden gewinnen wollen.

Geht man von der aufkeimenden Konkurrenz am Rabattmarkt aus, sollte man meinen Groupon setzt alles daran seine Vertreter zu halten und zufrieden zustellen. Doch laut einem Bericht des Wall Street Journals sieht dies ein bisschen anders aus.

Zum einen bezahlen die Konkurrenten pünktlicher und zum anderen, teilweise sogar gleich 100%, wie Amazon. Groupon lässt sich da schon mal bis zu 60 Tagen Zeit. Für kleinere Händler ist jedoch das sofortige Bezahlen sehr wichtig!

Groupon sagte zu diesen Vorwürfen, sie haben schlechte Erfahrungen mit einigen Vertretern gemacht, die die Coupons nur als Bargeldgenerator gesehen haben. Sind die Händler untergetaucht oder ähnliches sind die Probleme bei den Kunden und Groupon hängen geblieben. Die Kommunikationschefin, Julie Mossler antwortete, ihr Sytem „sei fair gegenüber den Vertretern und wichtig, die Sicherheit der Kunden zu gewährleisten“, so dass sie keine Nachteile aus den Rabattgeschäften ziehen.

Würde Groupon aber die Auszahlungsmodalitäten ändern, könnten sie in arge Bedrängnis kommen. Eine Verkürzung des Bezahlfensters würde dem Rabattunternehmen teuer zu stehlen kommen, da dann das Bargeld knapp werden würde. Die Bargeldreserven reichen schlicht und ergreifend einfach nicht aus. Laut Wall Street Journal reduziert jeder Tag, an dem Groupon seine Zahlungsverpflichtungen früher bedient, den Cash Flow um 14 Millionen USD.

 

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