Beiersdorf streicht weltweit 1000 Stellen
Eintrag vom: 30.11.2011
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Beiersdorf AG haben in ihrer heutigen Sitzung die Neuausrichtung Strukturen und Prozesse des Konzerns endgültig beschlossen. Demnach sollen sie vereinfacht, optimiert sowie an den in diesem Jahr neu definierten Verantwortlichkeiten zwischen Zentrale, Regionen und den Beiersdorf Tochtergesellschaften ausgerichtet werden. Durch diesen Beschluss wird die finale Phase der neuen Businessstrategie „Focus On Skin Care. Closer to Markets.“ eingeleitet.
„Wir haben in diesem Jahr intensiv unser im Dezember 2010 angekündigtes Maßnahmen- und Investitionspaket umgesetzt. Im Mittelpunkt standen im Jahr ihres 100. Geburtstags die Investition in unsere Marke NIVEA und im Rahmen der Fokussierung auf das Hautpflegegeschäft die Sortimentsbereinigung“, so Vorstandsvorsitzender Thomas-B. Quaas. „Eine deutlich stärkere Regionalisierung wird uns jetzt in der finalen Phase in der Umsetzung unserer Strategie mehr Freiheit und Flexibilität geben, um schnell auf regionale Verbraucher- und Marktbedürfnisse reagieren zu können. Dazu ist es erforderlich, dass wir uns auch mit unseren Unternehmensstrukturen und -prozessen neu aufstellen. Diese wichtige Entscheidung für Beiersdorf stärkt unsere zukünftige Ertragskraft und unsere Wettbewerbsfähigkeit.“
Durch diese Umstrukturierungen sind jährliche Einsparungen von bis zu 90 Millionen Euro ab dem Jahr 2014 geplant. Diese Maßnahmen steigern die Wettbewerbsfähigkeit und die Ertragskraft des Unternehmens, wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Im Laufe dieser Neuausrichtung werden weltweit bis zu 1000 Stellen gestrichen. Auch in der Konzernzentrale in Hamburg wird daran nicht gespart. Insgesamt sind in Deutschland bis zu 230 Arbeitsplätze vor der Streichung. „Für die betroffenen Mitarbeiter wollen wir wirtschaftliche Nachteile möglichst ausgleichen und ihnen berufliche Perspektiven bieten. Wir haben in der Vergangenheit immer faire Lösungen für alle Beteiligten gefunden und das ist auch jetzt unser Ziel. Mit den Arbeitnehmervertretern betroffener Gesellschaften in Hamburg sind bereits Gespräche aufgenommen worden“, so der Vorstandsvorsitzende Quaas weiter.
Quelle: Beiersdorf



