Festlegung des Beitrags der Risiko Lebensversicherung
Eintrag vom: 21.09.2011
Die Beiträge richten sich in der Risikolebensversicherung vor allem nach der Versicherungssumme sowie der Laufzeit. Trotz gleicher Versicherungssumme und gleicher Laufzeit können sich die Beiträge der jeweiligen Versicherer deutlich voneinander unterscheiden. Aus diesem Grund sollten Versicherungsanwärter eine Vorstellung sowohl von der Höhe der Versicherungssumme als auch der Dauer der Laufzeit haben. Auf Grundlage dieser Werte kann man schließlich ermitteln, welche Angebote lukrativ sind. Zum anderen spielt das Eintrittsalter eine wichtige Rolle. Dabei gilt, dass die Versicherung in den jungen Jahren besonders günstig ausfällt, denn in diesem Lebensstadium ist das Todesrisiko sehr gering. Höher ist es hingegen im fortgeschrittenen Lebensalter, weshalb betagte Personen bei Versicherungseintritt mit höheren Beiträgen zu rechnen haben. Ebenfalls einflussreich ist der Beruf des Versicherten, denn auch dieser gibt über das Todesrisiko viel Auskunft. Die Wahrscheinlichkeit einer Todesgefahr ist in manchen Berufen höher, was sich in der Beitragssumme zu Ungunsten des Versicherten auswirkt. Betroffen davon sind zum Beispiel Polizisten, Dachdecker oder Piloten.
Da die Versicherungssumme für die Beitragshöhe ausschlaggebend ist, sollte auf sie besonders viel Wert gelegt werden. Das heißt aber nicht, dass sie niedrig ausfallen muss. Es ist viel mehr darauf zu achten, dass sie den Hinterbliebenen ein finanzielles Auskommen garantiert. Deswegen müssen alle existierenden und in der Zukunft möglichen finanziellen Verpflichtungen Berücksichtigung finden. In die Pläne ist zum Beispiel die Ausbildung der Kinder einzubeziehen, ferner die Kreditrückzahlung oder eine Hypothek. Wenn die Schulden nicht mehr so hoch sind, kann die Versicherungssumme durchaus niedriger ausfallen. Sollte aber die Laufzeit eines Kreditvertrags erst begonnen haben, dann wäre eine höhere Versicherungssumme die bessere Alternative.



