PRIVATE KRANKENVERSICHERUNG

Der Plocker

Günstige Tarife der privaten Krankenversicherung


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von Eugen Zentner

Eintrag vom: 21.09.2011

Im Bereich der privaten Krankenversicherung herrscht ein riesiges Angebot. Dabei versuchen Versicherungen verschiedene Tarife auszuarbeiten, um möglichst viele Zielgruppen anzusprechen. Insofern weisen die Tarife unterschiedliche Merkmale auf. Das kann damit begründet werden, dass die Kunden unterschiedliche Bedürfnisse haben. Doch nicht nur das: Sie schließen ihre Versicherungen auch unter unterschiedlichen finanziellen Bedingungen ab. Deshalb kann nur im individuellen Fall der beste Tarif ermittelt werden. Pauschale Aussagen sind hingegen nicht möglich. Am besten bereitet man sich so vor, dass man einen Fachmann zu Rate zieht. Dafür eignen sich Makler, die sich auf die private Krankenversicherung spezialisiert haben. Diese kennen die momentane Lage auf dem Versicherungsmarkt und können die zurzeit lukrativsten Tarife nennen. Das geschieht aber immer in Bezug auf die Anforderungen, die der Kunde an eine PKV stellt. Beratungen dieser Art sollten daher am Anfang stehen. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, was der Versicherungsmarkt hergibt, sollte man aber einige Tarife eigenständig vergleichen. Zu Orientierungszwecken werden daher im Folgenden einige Versicherer und ihre Basistarife vorgestellt:

AXA:

Der auf internationaler Bühne agierende französische Konzern mit Sitz in Paris gründete bereits 1994 ein Tochterunternehmen in Deutschland. AXA Deutschland hat sich seit diesem Zeitpunkt als Versicherungsunternehmen stark weiterentwickelt und gehört zu den Führenden in der Bundesrepublik. Die Konzentration des Versicherers fällt vor allen Dingen auf Schaden- und Unfallversicherungen, doch auch im Bereich der privaten Krankenversicherung ist er sehr aktiv. Hervorzuheben sind die Tarife 140-N, 344-N, Vital-Z-N, Z Pro-N und 350 E-N. Das Besondere an ihnen ist, dass sie Kunden von der Selbstbeteiligung befreien. Die monatlichen Beiträge liegen für Männer bei 455, 29 €. Bei Frauen geht es hingegen ab 544,35 € im Monat los.

Deutscher Ring:

Die Aktiengesellschaft aus Hamburg ist bereits seit 1913 auf dem Versicherungsmarkt und zählt zu den ganz Großen. In der privaten Krankenversicherung punktet der Konzern vor allem mit Tarifen wie Esprit MX, PIT und Futura. Die Selbstbeteiligung liegt im Rahmen dieser Tarife bei 900 €, was einen etwas teuren Grundschutz darstellt. Allerdings sind die monatlichen Beiträge niedrig. Männer zahlen zum Beispiel 226,51 € im Monat, bei Frauen beläuft sich der Beitrag auf 325,04 €.

Gothaer:

Der 1820 gegründete Versicherungskonzern spielt in Deutschland als Krankenversicherer eine große Rolle. Ansässig in Köln, versorgt die Gothaer Krankenversicherung AG Kunden aus ganz Deutschland mit ihren Versicherungen. Dabei stehen insbesondere drei Tarife im Vordergrund: MediVita, MediNatura und MediVita Z90. Bei diesen müssen Kunden mit einer jährlichen Selbstbeteiligung von lediglich 250 € an den Krankheitskosten rechnen. An Beiträgen zahlen Männer monatlich 278,39 €, Frauen 437,45 €. HanseMerkur: Die in Hamburg sitzende Versicherungsgruppe ist ein Unternehmen, das vor allem den Mittelstand zu seinen Kunden zählt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1969 bringt die Versicherungsgruppe ständig neue Produkte im Bereich der Kranken- und Altersvorsorge auf den Markt. Momentan werden in erster Linie die Tarife Start FIT, KVE und VKEH positiv bewertet. Besonders vorteilhaft wirkt sich die Befreiung von der Selbstbeteiligung an den jährlichen Krankheitskosten aus. In Bezug auf Beiträge gewinnen bei der Hanse Merkur vor allem die Frauen. Ihre monatlichen Beiträge liegen unter dem Durchschnitt und belaufen sich auf 397,50 €. Für Männer liegt der Beitrag hingegen bei 317,48 €.

Münchener Verein:

Der Unternehmenssitz dieser unabhängigen Versicherungsgruppe liegt in München, wo sie 1922 gegründet worden ist. Eines der drei Tochterunternehmen ist die Münchener Verein Krankenversicherung a.G. Deren Basistarife Bonus Care Classic und Opti Select sind für Kunden besonders lukrativ. Das liegt in erster Linie daran, dass sie sich an den jährlichen Krankheitskosten nicht selbst beteiligen müssen. Hinsichtlich der Beiträge werden für Männer bessere Angebote unterbreitet. In ihrem Fall beträgt die monatliche Summe 354,82 €, während Frauen mit 431,59 etwas tiefer in die Tasche greifen müssen.

uniVersa:

Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Nürnberg ist ein Konzern, dessen Gründung in die Mitte des 19. Jahrhunderts fällt. Tradition und Erfahrung sind deshalb Merkmale, die bei diesem Versicherer besonders stark ausgeprägt sind. Zu den drei Tochterunternehmen gehört unter anderem die uniVersa Krankenversicherung a.G, deren Tarife A Stufe 80, ST Stufe 2/100, ZA90 und KU besonders für Männer von Interesse sind. Diese zahlen einen Beitrag von 399,31 € im Monat. Schlechter kommen hingegen Frauen weg, denn ihre monatliche Beitragslast beträgt 538,37 €. Zusätzlich wird eine Selbstbeteiligung von jährlich 20 % der Krankheitskosten fällig. Der Gesamtbetrag darf jedoch die Grenze von 500 € nicht überschreiten.

 

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