PRIVATE KRANKENVERSICHERUNG

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Beitragsstabilität


Beitragsstabilität

von Eugen Zentner

Eintrag vom: 21.09.2011

Versicherungsanwärter sollten jedoch nicht nur nach der Höhe des Beitrags gehen, wenn sie sich mit den jeweiligen Anbietern auseinandersetzen. Genauso wichtig ist die Stabilität der Beiträge. Sind sie das nicht, kann die private Krankenversicherung schnell zu einer finanziellen Belastung werden. Generell kommt es mit den Jahren zwangsläufig zur Erhöhung der Beiträge, weil der technische Fortschritt bessere medizinische Leistungen ermöglicht, welche entsprechend mehr Geld kosten. Auch innerhalb eines Tarifs können altersbedingte Beitragserhöhung vereinbart werden. Daher wird man eine Beitragserhöhung auf Dauer wohl nicht verhindern können. Allerdings kann man nach Anbietern Ausschau halten, die in Bezug auf die Beitragsstabilität eine gewisse Sicherheit gewährleisten. Versicherungsunternehmen, die diesbezüglich positiv auffallen, sind die folgenden:

Deutscher Ring:

Für Männer erweist sich dieses Versicherungsunternehmen als zuverlässig. Die Beiträge bleiben stabil bei 459 €, wenn man sich für die Tarife Comfort + oder PIT entscheidet. Die jährliche Selbstbeteiligung wird prozentual berechnet, darf aber 540 € nicht überschreiten.

HanseMerkur:

Auch dieser Versicherer ist für Männer von Interesse, sofern sie sich für die Tarife ASZG, PS2 oder PS3 entscheiden. Der Beitrag wird hier auf dem Niveau von 489 € gehalten. Ebenfalls positiv an diesem Versicherer ist die Tatsache, dass es keine Selbstbeteiligung gibt. Das gilt auch für Frauen, die jedoch beim Beitrag etwas tiefer in die Tasche greifen müssen als die Männer. In ihrem Fall liegt er bei 553 €.

Bayerische Beamten Krankenkasse:

Frauen haben bei diesem Versicherer bessere Bedingungen, denn der stabile Beitrag liegt hier bei 459 €. Gewährleistet wird er im Rahmen der Tarife A 840, S2, S3, Z 90/60. In Bezug auf die Selbstbeteiligung müssen Frauen mit 840 € rechnen.

DEVK:

Dieser Anbieter ist ebenfalls für Frauen lukrativ. Tarife wie AM-V2, ST-V2, ST-V3 und ZE-V sind mit einem Beitrag von 497 € verbunden. Die Selbstbeteiligung beläuft sich hingegen auf 650 €.

Landeskrankenhilfe:

Mit 515 € ist dieses Versicherungsunternehmen für Frauen etwas teurer. Dennoch sind auch hier die Preise stabil, sofern es sich um die Tarife 110, 200 und 192 handelt. Die Selbstbeteiligung wird prozentual berechnet, wobei die Grenze von 540 € nicht überschritten werden darf.

 

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