Massive Investitionen standen im vergangenen Jahr bei der KTG Agrar (ISIN DE000A0DN1J4) auf dem Programm. Vorrangig ging es dabei um Ackerland und Biogasanlagen, aber auch neue Geschäftsfelder wurden erschlossen. Der Flächenbestand konnte 2011 um 2.500 Hektar auf rund 35.000 Hektar vergrößert werden. KTG Agrar zählt mittlerweile zu den flächenstärksten Landwirtschaftsbetrieben in Europa. Rund 8.000 Hektar bewirtschaftet man in allein im Osten Deutschlands und Litauen.
In der Vergangenheit beschränkte sich KTG Agrar auf die Produktion von Getreide, Raps, Mais und dergleichen. Durch die Übernahme der Frenzel Tiefkühlkost im vergangenen Jahr wurde der Geschäftsbereich Nahrung aufgebaut. Hier werden die Produkte direkt weiterverarbeitet und an den Einzelhandel geliefert.
Im Geschäftsjahr 2011 konnte man den Umsatz um 72,6% auf 77,5 Mio. Euro steigern. Die Gesamtleistung lag bei 112,2 Mio. Euro, was einer Steigerung von 58,4% entspricht. Beim EBITDA ging es von 17,5 Mio. Euro auf 21,1 Mio. Euro und beim EBIT von 13,4 Mio. Euro auf 15,0 Mio. Euro nach oben.
Der Konzernjahresüberschuss lag mit 1,2 Mio. Euro unter dem Wert des Vorjahres mit 2,4 Mio. Euro. Der Grund hierfür lag in erhöhten Einmalaufwendungen. Die Aktionäre sollen mit einer um 20% erhöhten Dividende von 0,18 Euro je Aktie an diesem Ergebnis beteiligt werden.
Wie die Pläne des Unternehmens für den Rest des Jahres aussehen, welche Zielsetzungen es gibt und was es mit der Tochter KTG Energie auf sich hat, lesen Sie im neuen alpha nebenwerte 32/12.
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