Lange Zeit galt das Business-Netzwerk Xing (ISIN DE000XNG8888) in Deutschland als Platzhirsch unter den beruflich orientierten sozialen Netzwerken. Doch wurde der Weg in den letzten Monaten zunehmend holpriger. Das zeigte sich schon in den Geschäftszahlen für die ersten drei Monaten des Jahres.
So konnte Xing im Auftaktquartal den Umsatz um fast 15% zum Vorjahreszeitraum steigern. Außerdem gelang es, die Mitgliederzahl im Netzwerk binnen Jahresfrist von vormals 10,81 Mio. auf über 12 Mio. zu erhöhen. Rund 45% der Mitglieder kommen dabei aus der D-A-CH-Region.
Allerdings gelang es trotz dieser erfreulichen Entwicklung nicht, dies auch in eine steigende oder zumindest gleichbleibende Profitabilität umzusetzen. So ging das operative Ergebnis auf EBITDA-Basis um 14,5% auf 4,8 Mio. Euro zurück. Die Marge sank von 36% auf nur noch 27%. Ein Ausrutscher, könnte man meinen, der schnell wieder ausgebügelt werden könnte. Wäre da nicht noch eine wichtige Personalie dazugekommen.
Denn der Vorstandschef Stefan Groß-Selbeck kündigte überraschend seinen Rückzug an. Das kam im Markt überhaupt nicht gut an und die Aktie verlor im Umfeld dieser Nachricht rund 15% an Wert. Ein Schlag, von dem man sich bislang immer noch nicht erholt hat. Nun droht zusätzlich neues Ungemach.
Worum es hierbei geht, mit welchen Hindernissen Xing zukünftig zu rechnen hat und wie sich das auf die Aktie auswirken könnte, lesen Sie in der neuen Ausgabe des alpha nebenwerte 27/12.
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