Dem Trend zum Trotz entwickelt sich Jung-heinrich (ISIN DE0006219934). Während die Branche eine stagnierende Nachfrage verzeichnet, kann sich der Produzent von Gabelstaplern über steigende Auftragseingänge und Umsatzzuwächse freuen.
In den ersten vier Monaten dieses Jahres konnte Jungheinrich seinen Umsatz um 11% auf 698 Mio. Euro steigern. Insbesondere am Standort in Moosburg wurden die Kapazitäten besser ausgelastet. Weltweit ging dagegen die Nachfrage an Flurförderfahrzeugen um insgesamt 2% zurück.
Die Märkte entwickelten sich jedoch unterschiedlich. Während in Europa ein Rückgang von 4% zu verzeichnen war, legte Nordamerika um 7% zu. Der asiatische Markt ging leicht um 1% zurück.
Der wertmäßige Auftragseingang wurde bis Ende April um 7% auf 754 Mio. Euro erhöht. Der Wert des Vorjahres lag bei 706 Mio. Euro. Im Neugeschäft lag der Auftragsbestand bei 377 Mio. Euro und damit 6% über dem Wert des Vorjahres.
Dieses gute Ergebnis schlägt auch auf die Dividende durch. Diese soll bei 0,70 Euro je Aktie liegen, Vorzugsaktionäre sollen 0,76 Euro je Aktie erhalten. Im Vorjahr wurden noch 0,49 Euro bzw. 0,55 Euro gezahlt.
Der Blick auf das Gesamtjahr bleibt positiv. Jungheinrich erwartet ein weiterhin moderates Wirtschaftswachstum. Das Ziel für den Auftragseingang liegt bei 2,1 Mrd. Euro. Der Umsatz soll zumindest auf Vorjahresniveau liegen. Dies trifft auch für das Ergebnis zu.
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