ROUNDUP/'WSJ': Apple droht Klage wegen Preistreiberei bei E-Books
am 08.03.2012 – 70 mal gelesen.
NEW YORK (dpa-AFX) - Warum sind elektronische Bücher in den USA bisweilen
teurer als die auf Papier gedruckten Ausgaben? Diese Frage stellt sich auch das
US-Justizministerium. Wegen des Verdachts von Preisabsprachen untersucht es seit
einigen Monaten den Markt der E-Books - ähnlich wie die EU-Kommission in ihrem
Verantwortungsbereich. Nach Informationen des "Wall Street Journals" könnten nun
Apple
Das US-Justizministerium bereite Klagen vor, berichtete die Zeitung in ihrer
Donnerstagausgabe unter Berufung auf eingeweihte Personen. Parallel liefen
Vergleichsverhandlungen, um langwierige und kostspielige Gerichtsverfahren zu
vermeiden. Neben Macmillian haben die amerikanischen Wettbewerbshüter demnach
die Verlage Simon & Schuster (gehört zu CBS), Hachette, Penguin (Pearson
Die EU-Kommission ermittelt seit Dezember offiziell gegen dieselbe Gruppe aus Verlagen und Apple. Auch hier lautet der Verdacht auf Kartellbildung. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, drohen den Unternehmen in Europa hohe Geldbußen. Absprachen zum Schaden von Verbrauchern sind in der EU ebenso wie in den USA streng verboten. In den Vereinigten Staaten hatten Kunden zudem eine der gefürchteten Sammelklagen eingereicht.
Stein des Anstoßes sind feste Preise, die Apple mit den Verlagen ausgemacht haben soll. Während es in Deutschland eine Buchpreisbindung gibt, ist das in den USA und den meisten anderen Ländern nicht der Fall. Die dortigen Händler liefern sich bei gedruckten Büchern deshalb oft Preisschlachten.
Bei den E-Books war Amazon
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