dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Kaum verändert erwartet


am 03.02.2012 – 72 mal gelesen.

FRANKFURT (dpa-AFX) ------------------------------------------------------------------------------- AKTIEN -------------------------------------------------------------------------------

DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT ERWARTET - Vor dem wichtigen US-Arbeitsmarktbericht dürfte der Dax am Freitag kaum verändert starten. Cantor taxierte den deutschen Leitindex 0,10 Prozent höher auf 6.662 Punkte. Dem Dax winkt die siebte Gewinnwoche in Folge - bislang liegt er gut zwei Prozent vorne. Bereits in Asien sei Zurückhaltung vor den US-Daten spürbar gewesen, sagte ein Marktteilnehmer. Auch die Wall Street habe zunächst von einer unerwartet geringen Anzahl von Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe profitiert, letztlich jedoch die Gewinne abgegeben. Der Future auf den Dow Jones Industrial gibt mit per saldo unverändertem Niveau seit Xetra-Schluss ebenfalls keine Impulse. Auf die weiter ausstehende Entscheidung in Griechenland reagierten die Anleger erstaunlich gelassen, so der Börsianer.

USA: - KNAPP BEHAUPTET - Die US-Börsen haben am Donnerstag in Erwartung des offiziellen US-Arbeitsmarktberichts uneinheitlich und insgesamt wenig bewegt geschlossen. Während die Anleger eine Reihe von Unternehmenszahlen zu verdauen hatten, konnten auch Konjunkturdaten die Stimmung nicht grundlegend heben. Am Markt hieß es, Anleger warteten gespannt auf den offiziellen Arbeitsmarktbericht des US-Arbeitsministeriums am Freitag. Er könne weiteren Aufschluss über die Lage der amerikanischen Volkswirtschaft geben.

JAPAN: - SCHWÄCHER - Der japanische Aktienmarkt hat sich mit schwächerer Tendenz ins Wochenende verabschiedet. Händler machten dafür vor allem enttäuschende Quartalszahlen einiger größerer heimischer Unternehmen verantwortlich.

^ DAX 6.655,63 +0,59% XDAX 6.662,72 +0,82% EuroSTOXX 50 2.478,15 +0,30% Stoxx50 2.461,78 -0,06%

DJIA 12.705,41 -0,09% S&P 500 1.325,54 +0,11% NASDAQ 100 2.495,83 +0,31%

Nikkei 8.831,93 -0,51% °

RENTEN: - FOKUS AUF US-ARBEITSMARKT - Am deutschen Rentenmarkt richten sich die Augen am Freitag auf die stockenden Verhandlungen um den griechischen Schuldenschnitt und den US-Arbeitsmarktbericht. Nachdem Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker die Gespräche in Griechenland am Vortag als "extrem schwierig" bezeichnet hat, schwinden die Hoffnungen auf eine rasche Einigung wieder. Die als besonders sicher geltenden deutschen Staatstitel könnten von der hohen Nervosität profitieren.

^ Bund-Future 139,39 0,16% T-Note-Future 132,20 -0,07% T-Bond-Future 144,66 -0,20% °

DEVISEN: - KAUM BEWEGT - Der Euro hat sich am Freitag im frühen Handel kaum bewegt. Nach einem zwischenzeitlichen Durchsacken konnte sich die Einheitswährung zuletzt wieder erholen. Die anhaltende Unsicherheit über Griechenland belastet Händlern zufolge. Aktuell wird der Euro bei 1,3149 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,3094 (Mittwoch: 1,3175) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7637 (0,7590) Euro.

^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD 1,3152 +0,04% USD/Yen 76,22 +0,03% Euro/Yen 100,26 +0,09% °

ROHÖL - ETWAS FESTER - Die Ölpreise haben am Freitag leichte Gewinne verzeichnet. Händler machen vor allem gestiegene Lagerbestände in den USA für den deutlich niedrigeren WTI-Preis verantwortlich. Brent profitiere dagegen von positiven Konjunktursignalen rund um den Globus und steigender Risikobereitschaft an den Finanzmärkten. Im weiteren Handelsverlauf dürfte vor allem der am Nachmittag veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht im Fokus stehen.

Brent 112,47 +0,40 USD (7:15 Uhr)

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