Standard & Poor’s stuft Banken herab
Eintrag vom: 30.11.2011
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hatte es bereits vor einem Jahr angekündigt. Sie wolle ihre Kriterien verbessern und somit eine bessere Bewertung geben, da diese teilweise mangelhaft waren. Nun hat sie die ersten Ergebnisse veröffentlicht und für einige Großbanken ging es eine Stufe hinab. Ingesamt wurden 37 Bewertungen veröffentlicht. Bei 20 Banken änderte sich nichts, bei zwei Instituten wurde das Rating erhöht.
Sie stuften folgende Banken um jeweils einen Notch herab: Bank of America, Citi, Goldman Sachs, Morgan Stanley, Barclays, J.P. Morgan, Wells Fargo, BNY Mellon und HSBC sowie UBS. Stabil betrachtet werden diese Banken, jedoch teilweise mit einem negativen Ausblick: Deutsche Bank, Credit Suisse, ING, BNP Paribas, Credit Agricole, Societe Generale und die deutsche Commerzbank. Weiter sind auch folgende Geldhäuser stabil geblieben: BBVA, Banco Bradesco, Banco do Brasil, Banco Santander, Intesa Sanpaolo, Itau Unibanco, Lloyds, Mitsubishi UFJ Financial, Mizuho Financial, Nordea Bank, RBS, State, Sumitomo Mitsui Financial und die UniCredit.
Sprecher der Big Six wollten diese neue Revision bisher nicht bestätigen. Die Börse reagierte nervös, nachdem sie in den letzten Tagen recht stabil war. Der deutsche Leitindex DAX fiel um 1,23 Prozent auf 5728 Punkte. Ein Händler bestätigte, dass die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der Banken der Auslöser sei.
Quelle: S&P’s



