7 Gründe, warum Ihr Gehirn aus Ihnen einen schlechten Investor macht


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von Mia Kirschner

Eintrag vom: 16.11.2011

Wenn Sie denken, Investoren seien vernünftig und die Märkte würden gut funktionieren, dann liegen Sie verdammt falsch.

"Investoren sind 'normal', nicht vernünftig", behauptet Meir Statman, einer der führenden Denker in der verhaltensorientierten Finanzierungslehre.

Die verhaltensorientierte Finanzierungslehre argumentiert damit, dass man unbedingt die Psychologie mit einbeziehen muss, wenn man ein Investitionsbewertungsmodell erstellt. Das grundlegende Konzept ist so wichtig, dass es einen Hauptbestandteil des Chartered Financial Analyst (CFA) Curriculums ist.

Die Börsen werden also größtenteils von den Kauf- und Verkaufsentscheidungen von Millionen von unvernünftigen Gemütern bestimmt. Demzufolge, kann Psychologie also die Märkte verformen.

Wir haben die Liste der Verhaltensweisen für Sie zusammengestellt. Seien Sie nicht eingeschüchtert. Sie könnten etwas darüber lernen, warum Sie so investieren, wie Sie es tun.

1. Sie denken, Sie sind großartig beim Investieren.

Übermäßiges Selbstbewusstsein ist wahrscheinlich das am meistgebräuchlichsten Konzept der verhaltensorientierten Finanzierungslehre. Es ist genau dann der Fall, wenn Sie zu viel Selbstbewusstsein in Ihre Fähigkeit legen, Prognosen für Ihre Investitionsgeschäfte richtig zu treffen.

2. Sie denken, die Vergangenheit wäre ein Indikator für die Zukunft.

Wenn eine Firma in einem Quartal einen großen Umsatz gemacht hat, kann sie nicht darauf schließen dass es im nächsten genauso ist. Genauso ist es bei Investitionen. Die Finanzierungslehre nennt dies Repräsentativität: man schließt fälschlicherweise von einer Sache auf die nächste.

3. Sie wissen nicht, wie Sie mit neuen Entwicklungen umgehen sollen.

Sich an Dinge und Erkenntnisse zu klammern, steht übermäßigem Selbstbewusstsein nahezu gleich. .

4. Sie können nicht damit umgehen, einen Verlust zu verbuchen.

Sie können es nicht verhindern, dass manche Ihrer Investitionen im Wert sinken. Es bringt nichts, dem nachzutrauern. Sie müssen nach vorne schauen und weiter machen. 

5. Sie erinnern sich an Ihre eigenen Fehler.

Wie Sie in Zukunft handeln, wird oft von vergangenen Geschäften beeinflusst. Sicher kennen Sie auch das Gefühl des Bedauerns, ein Geschäft zu einem falschen Zeitpunkt abgewickelt zu haben. Lassen Sie dies aber nicht die Zukunft bestimmen!

6. Ihre Risikobereitschaft ändert sich mit den Verhältnissen auf dem Markt.

Ihre Risikobereitschaft sollte nur von Ihren eigenen finanziellen Verhältnissen begrenzt werden. Ansonsten wird es Sie dazu bringen, immer dann eine niedrige Risikobereitschaft zu zeigen, wenn die Kurse fallen - und wenn Sie steigen, wird auch Ihre Risikobereitschaft steigen.

Das wird Sie als Investor dazu bringen, zu hohen Werten zu kaufen und zu niedrigen zu verkaufen.

7. Sie haben immer einen guten Grund, um zu erklären, warum Sie sich getäuscht haben.

Sie sollten Ihre eigenen Fehler nicht selbst in Schutz nehmen, denn auch dies ist eine Zeichen für übermäßiges Selbstvertrauen. Es bringt gar nichts, immer wieder neue Entschuldigungen für die eigenen Fehler zu finden. Blicken Sie dem Problem lieber ins Auge und versuchen Sie es beim nächsten mal besser zu machen.

 

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