Wo liegen die Vor- und Nachteile beim Bezahlen über Paypal?


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von Eugen Zentner

Eintrag vom: 07.09.2011

Paypal und eBay

Die Geschichte des Bezahlsystems Paypal ist noch gar nicht so alt. Die Gründung fand im Jahr 1998 statt. Damals war das in Kalifornien ansässige Unternehmen noch nicht besonders erfolgreich, doch vier Jahre später kam es zum Durchbruch. Dafür verantwortlich war die Internet-Auktionsplattform eBay, die Paypal übernahm. Von nun an wurde Paypal für die eigenen Tätigkeiten genutzt, und Kunden aus verschiedensten Ländern profitierten davon. Mittlerweile ist das Bezahlsystem in mehr als 190 Nationen verfügbar. Die eingerichteten Konten erreichen Zahlen in Millionenhöhe. Und der Trend scheint nicht abzubrechen. Ständig kommt es zu neuen Eröffnungen von Konten. Allein in Deutschland wurden bis zu diesem Jahr ca. 15 Millionen Kundenkonten eingerichtet.

Vorteile von Paypal

Dass Paypal so erfolgreich ist, liegt an dem Service, den es bietet. Die Zahlungsabwicklung auf internationaler Bühne ist nirgends schneller als bei diesem Bezahlsystem. Damit haben die Kunden die Möglichkeit, bequem online einzukaufen und sofort die bestellten Produkte zu nutzen. Das Prinzip von Paypal ist schlicht. Es ist lediglich eine E-Mail-Adresse notwendig, um Kunde werden zu können. Ist ein Konto mit der E-Mail-Adresse eingerichtet, kann an jede Privatperson als auch Institution Geld überwiesen werden. Auch in umgekehrter Richtung erfolgt die Geldtransaktion nach denselben Prinzipien. Haben beide Geschäftspartner ein Konto bei Paypal, dann ist für die Überweisung lediglich die Angabe der E-Mail-Adresse des Geschäftspartners notwendig. Anahand dieser Daten ermittelt das System den Empfänger, und das Geld landet auf dessen Paypal-Konto. Die überwiesene Summe wird automatisch vom eigenen Girokonto abgebucht und landet auf dem eigenen Paypal-Konto, bevor es schließlich an den Geschäftspartner überwiesen wird. Diese Form ist als Lastschriftverfahren bekannt. Es gibt aber auch die direkte Variante. Die setzt jedoch voraus, dass auf dem Paypalkonto des Überweisenden Geld vorhanden ist. Zum anderen muss dieser das Paypalkonto des Empfängers nennen. Als letzte Alternative kommt die Zahlung mit der Kreditkarte in Frage.

Nachteile

So gut die Vorteile sich auch anhören, es gibt im Umgang mit Paypal auch Nachteile. Diese liegen vor allem in der Erhebung von Gebühren. Fällig werden diese insbesondere beim Zahlungsempfang. Doch auch Überweisungen in ausländischer Währung können Gebühren verursachen. Derartige Umrechnungsgebühren liegen momentan bei 2,5 Prozent des aktuellen Wechselkurses. Überdies wird berichtet, dass Paypal mit dem US-Sicherheitsdienst zusammenarbeitet. Beide Institutionen tauschen gegenseitig Daten aus, um auf diese Weise verdächtige Personen aufzuspüren. Werden solche identifiziert, kommt es zur Sperrung der Konten. Problematisch wird das, wenn der Verdacht auf Namensähnlichkeiten basiert. Unschuldige Kunden werden daher unbegründet von dem Bezahlsystem ausgeschlossen.

 

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