Dread Disease Versicherung


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von Eugen Zentner

Eintrag vom: 29.08.2011

Eine Alternative zur BUV ist die Dread Disease Versicherung, die im deutschen Raum noch nicht so lange existiert. Zweck dieser Police besteht vordergründig in der Absicherung von Kosten, die infolge von Krankheiten entstehen. Die Abfederung des durch Krankheit hervorgerufenen finanziellen Schadens ist aber nur ein Aspekt der Dread Disease Versicherung. Wie in der englischen Bezeichnung im Titel angedeutet wird, dient sie ferner zur Absicherung gegen ganz bestimmte bzw. schwere oder gefürchtete Krankheiten. Als solche werden in der Regel Krebs, Multiple Sklerose oder Nierenerkrankungen verstanden. Schwerwiegend können aber auch Krankheiten sein, die infolge von Arbeitsunfällen ausbrechen.

Einen weiteren Aspekt dieser eigentümlichen Versicherung bildet die Absicherung gegen krankheitsähnliche Ereignisse, die aber streng genommen keine Krankheiten darstellen. Beispielhaft dafür sind Schlaganfall, Koma oder Herzinfarkt. Zwar stellen sie allesamt keine Krankheiten dar, doch können sie solche nach sich ziehen. Somit können diverse Folgeerscheinungen wie Blindheit, Sprachverlust oder Amputationen im Rahmen der Dread Disease Police mitversichert werden. Ob diese aber in die Versicherung integriert werden können, hängt oftmals vom Versicherer ab.

In die Police kann des Weiteren eine Zusatzleistung aufgenommen werden, die in Form von Geldauszahlungen bei Todesfall erfolgt. Damit wird Vorsorge für die Hinterbliebenen des Versicherten geleistet. Stirbt dieser an den in der Versicherung aufgelisteten Krankheiten, erhalten die Hinterbliebenen eine vorher vereinbarte Geldsumme. Parallelen werden hier vor allem zur Risikolebensversicherung sichtbar. Allerdings bietet nicht jeder Versicherer derartige Zusatzleistungen an.

 

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