Tipps für eine günstige Berufsunfähigkeitsversicherung
Eintrag vom: 29.08.2011
Wer eine im eigenen Fall günstige, lukrative Berufsunfähigkeitsversicherung finden möchte, der muss einige wichtige Punkte beachten. Nicht immer können alle Ratschläge befolgt werden, doch sollte man die folgenden Tipps immer im Hinterkopf behalten:
Unabhängiger Vergleich:
Da Versicherungsanwärtern eine Fülle von Versicherungen angeboten werden, ist ein Vergleich das beste Mittel für Selektion. Nachdem diese Vorarbeit geleistet worden ist, sollte ein weiterer Vergleich folgen. Dieser müsste dann in die Tiefe gehen und alle wichtigen Details in ein Verhältnis setzen. Helfen lassen kann man sich im Umgang mit verschiedenen Angeboten von einem Makler. Dessen Aufgabe besteht schließlich darin, alle Versicherungsinteressenten mit neuen Angeboten zu versorgen. Zu beachten ist dabei, dass der Makler nicht einem Versicherungsunternehmen angehört, sondern unabhängig arbeitet. Andernfalls werden Angebote entweder nur einer Versicherung oder einer Auswahl von Versicherungsunternehmen vermittelt.
Versicherungsabschluss in jungen Jahren:
Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung empfiehlt sich in den frühen Lebensjahren. Als idealer Zeitpunkt erweist sich dabei das Ende der Berufsausbildung. Vorher kann es immer noch dazu kommen, dass man sich für einen anderen Beruf entscheidet und den Ausbildungsort wechselt. Eine solche Entscheidung hat für die Berufsunfähigkeitsversicherung großen Einfluss, denn das Risiko der Berufsunfähigkeit ist nicht in jedem Beruf gleich. Deshalb empfiehlt es sich, dann einen lukrativen Versicherungsträger zu suchen, wenn der weitere Berufsweg feststeht. Der zweite Grund für den Abschluss in jungen Jahren sind bessere Konditionen. Vor allem die Beiträge fallen für Versicherungsnehmer umso niedriger aus, je jünger diese beim Versicherungsabschluss sind.
Leistungen sind das A und O:
Es sollte sich jedoch nicht nur an der Beitragshöhe orientiert werden, sondern in erster Linie an den Leistungen. Welchen Nutzen bringen niedrige Beiträge, wenn sie nach mehreren Jahren nur eine kleine Rente bewirken? Um diese geht es aber bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Wird der Versicherungsnehmer tatsächlich mit Berufsunfähigkeit konfrontiert, werden finanzielle Mittel nötig. Nicht vergessen werden darf, dass im Extremfall nicht nur der Lebensunterhalt gesichert, sondern auch ärztliche Untersuchungen und Behandlungen bezahlt werden müssen. Beim Vergleich der verschiedenen Versicherer sollten daher deren Leistungen besondere Aufmerksamkeit erhalten.
Erhöhung der Leistungen:
Neben den vereinbarten Leistungen sollten Versicherte immer eine Option der Leistungserhöhung haben. Sinn hat das aber nur, wenn sie nicht an erneute Gesundheitsprüfungen gebunden ist. Die Notwendigkeit der Leistungserhöhung ist vielfach begründet. In der Laufzeit einer Versicherung kann es zum Beispiel zur Heirat oder zur Familiengründung kommen. Auch die Existenzgründung oder berufliche Veränderungen bilden Faktoren, durch die ein Versicherungsnehmer in eine neue Lebenssituation gerät. Deshalb kann auch für den Versicherten das Risiko der Berufsunfähigkeit steigen. Eine Leistungserhöhung muss daher als eine Form der Anpassung an das gewachsene Risiko angesehen werden.
Im Notfall Erwerbsunfähigkeitsversicherung:
Es kann durchaus dazu kommen, dass sich beim Vergleich alle Versicherungen als zu teuer erweisen. Und wenn auch auf längere Sicht keine besseren Angebote zu erwarten sind, dann sollte zumindest eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden. Zwar hilft sie nicht, wenn eine Berufsunfähigkeit über 50 % vorliegt, doch bietet sie wenigstens im absoluten Extremfall Sicherheit. Damit wird das Risiko minimiert, dass durch Berufsunfähigkeit alle Einkommensquellen versiegen. Zwar ist im Rahmen der EV bei einer partiellen Berufsunfähigkeit eine Erwerbsminderung hinzunehmen. Aber dafür wird bei vollkommener Berufsunfähigkeit nicht der Verlust des ganzen Einkommens aufs Spiel gesetzt.



